Interview Jasmin Hagleitner
8 Mrz
Nachgereicht. Das Interview mit Jasmin. Der Designerin unseres imaginären Freundes Klaus
Hallo, Jasmin. Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?
Ja Hallo auch! Meine “Karriere” als Designer hab ich vermutlich schon im Kindesalter gestartet. Damals habe ich mit voller Begeisterung angefangen Yoshis (ein Character aus Nintendo´s Super Mario) in allen vorstellbaren Variationen abzuzeichnen, das hat sich dann auch über Jahre so hingezogen … Mein Pseudonym “eekhoorn” ergab sich dann aus meiner Liebe zu Eichhörnchen, die ich in meiner Schulzeit entdeckte… (HTL für Grafik & Kommunikationsdesign, Schule mit Fachabitur)
Eine kurze Erläuterung Deines Motivs für ABT:
Dieses Shirt wollte ich meinem langjährigen, Imaginären Freund Klausi widmen, hehe.. Nein im ernst… der heißt anders!
Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.
Ja dieses Thema ist derzeitig nicht so spannend, ich wohne in Innsbruck in Tirol/Österreich und arbeite als Freelancer mal für eine Agentur und mal mache ich Plakate für einen Verein. Ich habe für eine Kondomfirma Verpackungsdesign gemacht und für eine deutsche Firma Kindersticker.
Doch mein Hauptclient ist derzeit ein Jugendzentrum für das ich die ganze Werbung machen darf.
Bei diesen Arbeiten wird mir eigentlich immer freie Hand gelassen, was ich sehr zu schätzen weiß. So zu arbeiten macht wirklich großen Spaß.
Was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Nach verbocktem Architektur-Studium arbeite ich derzeit hart an der Finanzierung meines ersehnten Design-Studiums und meinem weiteren Bestehen als selbstständige Grafik – Designerin & Illustratorin. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, mich mal mit selbstdesignten Produkten, einer eigenen Zeitschrift oder einfach einem eigenen Design-Studio über Wasser halten zu können. Mal schauen was kommt…
Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?
Ganz wichtig ist, Träume zu haben. Wenn man jeden Tag, zu jeder Zeit, an nichts anderes mehr denken kann, ist man schon mal auf dem richtigen Weg. Je nachdem in welche Richtung man gehen möchte, gibt es im Internet genug Plattformen um sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Die eigene Homepage ist die Visitenkarte des Künstlers und sollte immer auf den neuesten Stand sein.
MAC oder PC? Und warum?
MAC, eindeutig, seitdem ich damit arbeite, muss ich mich viel weniger ärgern und kann meine Energie auf meine Arbeiten lenken.
Spielst Du Videospiele?
Ja, leidenschaftlich gerne, schon seit ich einen Controller halten kann. Ich würde fast behaupten, dass Nintendo und co. maßgeblich an meiner Erziehung beteiligt waren! An letztes Jahr kann ich mich gar nicht mehr vernünftig erinnern weil ich mich die meiste Zeit in Nordmar, Varant und Myrtana aufgehalten habe…
Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast?
Ich bekam letztes Jahr die unglaubliche Gelegenheit, von Anbeginn die Grafik für ein Jugendzentrum machen zu dürfen. Es ist jedes Mal wieder eine Herausforderung für ständig wechselnde Veranstaltungen, thematisch passende Illustrationen anzufertigen. Doch am aller meisten habe ich die Abende genossen, an denen eine Ausstellung erfolgreich abgeschlossen worden ist.
Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen?
hmmmm schwierig… derzeit bleibt nicht viel Zeit für Hobbies, aber ich kann mich daran erinnern, dass ich mal ganz gerne, neben zeichnen, fotografieren, und handwerkeln, Computer gespielt habe…
Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?
Ja, wenn sich das mal ergeben sollte, gerne. Am liebsten wäre mir in diesem Fall Berlin. Diese Stadt ist unglaublich inspirierend und beeindruckend.
Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an?
Tja, viel ist schon fast untertrieben. Neben den üblichen Dingen die ich so im Internet mache, wie mails checken, ATB besuchen
und mir Links angucken, die mir Leute per Skype schicken, besuche ich regelmäßig Seiten von talentieren Menschen die mich inspirieren.
Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?
Geprägt haben mich, wie gesagt, Videospiele, aber auch die Zusammenarbeit mit meinen Freunden, die ich in der HTL kennen und lieben gelernt habe. Durch die habe ich auch den Zugang zum Japanischen Grafik- und Character Design gefunden.
Was ist Dein Lieblingsfilm?
American Splendor, Art School Confidential, Ghost World, Star wars,…..
Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?
Durch Worte und Bilder, die ich irgendwo aufschnappe, entstehen oft schon erste Ideen. Diese skizziere ich auf allen möglichen, meist unpraktischen, Materialien wie etwa Uni-Skripten etc. und bei Gelegenheit scanne ich die Scribbles ein und digitalisiere sie im Illustrator.
Kaffee oder Cola?
Kaffee (bevorzugt Eiskaffee), Cola, Grüner Tee, Club Mate, einfach alles wo Coffein drin ist.
Tag- oder Nachtarbeiter?
Durch mein Studium habe ich mir einen ganz anderen Rhythmus angewöhnt… da wird schon mal ganz gern in die Nacht hineingearbeitet. Wobei ich sagen muss, dass mir vormittags die Arbeit leichter “von der Hand geht”. (Vorrausgesetzt man ist ausgeschlafen…)
Wer oder was sind Deine Vorbilder?
Auch wenn es ein wenig kitschig klingt, möchte ich hier an dieser Stelle meine Eltern erwähnen, die mich wirklich mit all meinen verrückten Vorstellungen und Träumen vom Leben unterstützen.
Ansonsten gibt es eine endlose Liste von Vorbildern. Einige davon habe ich auch schon im mmmmm-blog eingetragen. (www.mmmmm-design-network.de/blog)
Besonders beeindruckend finde ich auch die Werke von Moki (www.mioke.de). Ihren Einfallsreichtum und ihre Begabung Texturen aufzunehmen finde ich schlichtweg überwältigend. Ich würde es mir sehr wünschen dieses Level auch mal zu erreichen.
Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden?
Danke für die vielen Votings und Kommentare. Danke für die Gelegenheit meine Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren.





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