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Interview mit Monsters Designer Mias

30 Jan

Hallo, Mias. Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?
Moin, ich bin Mias “The Rock“ Johnson und eines von zwei diabolischen Segmenten von Kill The Dinosaur. Kill The Dinosaur ist eine Körperschaft bestehend aus Philip Rodruigez und mir die 2008 aus dem Schoß der Belanglosigkeit geboren wurde. Da aber damals die bloße Existenz einer Körperschaft nicht vermochte uns über die düstere Sinnlosigkeit des Seins hinwegzutäuschen und wir auch schon einen saucoolen Namen hatten, dachten wir uns, es wäre erquickend Limonade zu verkaufen. Da wir aber bereits innerhalb von dreieinhalb Stunden Insolvenz anmelden mussten und mit Unterhalts- und Verleumdungsklagen überzogen wurden, entschlossen wir uns Designs bei A-Better-Tomorrow einzureichen, von denen genau neun abgelehnt und eins angenommen würde.
Und der Plan ist auch perfekt aufgegangen.

Eine kurze Erläuterung Deines Motivs für ABT:
Nein.

Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.
Herbert Grönemeyer, die größte Kotzkrücke der Stadt, sagte einst über die selbige, es sei die Stadt, in der das Herz noch zählt und nicht das große Geld.Das ist natürlich totaler Quatsch und es ist auch weitläufig bekannt das man mit ‘nem Herzen nicht so krass angeben kann… Ich meine Ich hab noch nie jemanden sagen hören: “Oh krass, du hast ja echt ein geiles Auto und ‘ne mords Kohle aber mein Herz hat die Größe von einer reifen Mango.“ Nein, Nein, Herr Grönemeyer ihren Gedankenschrott in meinem Ohr zu entladen, das könnte ihnen so passen. Nicht mit mir. Ach ja welcher Tätigkeit ich im Moment nach gehe… diese Frage würde ich mir selber gerne beantworten können.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Eine wirklich interessante Frage. Sollte irgendjemand dieses Interview lesen und schlagartig Interesse daran haben, eine bestickte Wolldecke mit Katzenmuster oder eine Tonskulptur von Gustav Snörenson für viele Dollares zu erstehen, so wäre mein Plan A aufgegangen. An einen Plan B arbeite ich noch.

Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?
Ich gebe keine Tipps an die Konkurrenz, da ruiniere ich mir nur das Geschäft. Bleibt alle Zuhause und schaut Fernsehen, tretet einer Partei bei oder lernt für die Schule, damit mal etwas aus euch wird. Aber gebt das mit dem Designer werden mal schnell wieder auf, damit ist noch keiner reich geworden und da gibt’s auch viel zu viel Konkurrenz. Fangt doch lieber bei meinem Bruder
in der Schreinerei an, dann bekommt ihr auch eine sichere Rente.

Sokrates oder Ich&Ich? Und warum?
Ich würde mich da sehr ungerne festlegen. Ich weiß, dass Sokrates einiges geleistet hat, was die moderne westliche Philosophie maßgeblich beeinflusste wie die Grundregeln zum Sokratischen Dialog oder die Prägung des jungen Platon aber wer erinnert sich nicht an Sätze wie ”Keiner weiß mehr wie er aussieht oder wie er heißt – Alle sind hier auf der Flucht die Tränen sind aus Eis”. Das sind wirklich Sätze, die die Menschen heute aufrütteln und zum Nachdenken anregen über den Identitätsverlust in der anonymen Großstadt und die Flucht vor der moralischen Verantwortung. Wahrscheinlich ist Ich&Ich einfach Zeitgemäßer und hat deswegen die Nase vorn.

Warum gibt es soviel Gewalt auf der Welt?
In der Schule bei uns wurde immer einer gemobbt, weil der so hässlich und fett war und der wurde dann fuchsteufelswild. Ich hab dem geraten der soll einfach mal jemanden todesmäßig Verhauen. Und das hat der dann auch gemacht. Ich schätzte so ist das auch irgendwann entstanden.

Spielst Du Videospiele?
Heureka! Ja, also was jeder mal gespielt haben sollte ist ‘Octodad’. Ernsthaft, dieses Spiel ist zum einen eine Spaß geladene Actionkomödie aber auch eine scharfsinnige und tiefschürfende Parabel auf das Leben eines Vaters – als Oktopus.

Welcher ist dein lieblings Einsiedlerkrebs?
Paralithodes camtschaticus.Die meisten kennen ihn wahrscheinlich eher unter dem Namen Königskrabbe oder Kamtschatkakrabbe.Gut,das ist eigentlich kein Einsiedlerkrebs, der kommt aus der Familie der Steinkrebse. Aber die Überfamilie heißt Stein- und Einsiedlerkrebse (Paguroidea), da die Steinkrebse wahrscheinlich von Einsiedlerkrebsartigen Vorfahren abstammen.

Was war das prunkvollste oder erquickendste Projekt an dem Du je gearbeitet hast?
Ich habe mal ein Linework für einen Piraten gezeichnet für eine Kollaboration mit Simon Höfer, Artur Fast und Amadeus Waltenspühl und das Krasse an der Geschichte ist das dieser Amadeus den Kool Savas persönlich kennt. Ich glaube, die sind fast beste Freunde oder so und dann habe ich ja praktisch mit jemandem zusammengearbeitet, der selber voll krass ist und dann auch noch Kool Savas kennt und der Amadeus ist nicht mal abgehoben sagt Simon. Das finde Ich schon sehr bemerkenswert und auch krass.

Welche Hobbies hast Du außer Käsen, Feilschen und Bummeln?
Ich schaue viel Fernsehen und mache Sex mit meiner Freundin. Außerdem esse ich gerne Eis und Hot Dogs – also wenn das als Hobby zählt.

Würdest Du gerne im fernen Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?
Also das Ausland ist schon sehr gefährlich, da muss man echt aufpassen. Ich hab mal in den Nachrichten gesehen, dass zum Beispiel in Südamerika Deutsche Touristen abgeschossen wurden und eine Nachbarin von meiner Freundin hat dann gesagt, dass das da auch voll gefährlich ist als Deutscher, weil die so neidisch sind auf das Geld das wir haben und ich fand schon so, dass die in einigen Punkten Recht hatte, auch wenn sie das schon sehr stark verallgemeinert hat. Also könnte ich Südamerika eigentlich schon mal ausschließen. Österreich wäre vielleicht was, da reden die wenigstens Deutsch.

Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?
Sigmund Freud größten Teils und auch ein bisschen der moderne Axel Neubauer.

Was ist Dein Lieblingshörbuch?
Ich mag Klassiker wie 120Tage von Sodom oder Snakes on a plane.

Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?
Ich werde sehr in meiner Arbeit unterstützt und inspiriert durch meine charmanten Freunde und… Gott. Gott meint, dass Jesus für mich gestorben ist, um meine Sünden zu begleichen und das bietet mir natürlich die Chance, alles zu machen was ich will. Wenn der Drops schon gelutscht ist, kann ich ja immerhin nicht viel falsch machen. Danke Gott und danke demnach auch dem Teufel ohne den Gott keinen wirklichen Nutzen hätte.

Kaffee oder Cola?
Kaffee in Cola.

Tag- oder Nachtarbeiter?
Weder noch.

Wer oder was sind Deine Vorbilder?
Thomas Blackthorne, weil er es geschafft hat, 11,51 Kilogramm mit der Zunge zu heben.
Michael Gartenschläger, weil er zu Zeiten der DDR Selbstschussanlagen abmontiert hat.
Flying Fortress, weil der so schön malen kann.
Und natürlich Sergej Gleitmann.

Abschliessende Worte!?
Keine fetten Bräute.

Interview mit Chriskillerartworx

23 Nov

Hallo, Chris. Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?
Hey, Herrschaften! Chris ist der Spitzname meines Vornamens und durch die Verkürzung spart man ca. 60 Tage im Leben hab ich mir ausgerechnet. Komplett heisst das ja Christian Bögle und weil das immer falsch geschrieben wird, hab ichs abgekürzt. Übers Internet dann Mitte der Neunziger erste Website mit dem Kram und 2001 wurde mein erstes Cartoonbuch „Streichelzoo“ bei nem kleinen Verlag veröffentlicht, an ein paar weiteren hab ich mitgezeichnet. Da mich aber auch schon immer gute Album-Cover fasziniert haben (damals zur Konfirmation „Der letzte macht die Tür zu“  der Abstürzenden Brieftauben von meiner Patin auf Kassette gewünscht  – alleine wegen dem großartigen Cover), habe ich dann auch für Bands angefangen zu designen. Und das hat sich dann immer mehr gesteigert, so daß ich mir mit dem Synonym Killerartworx dann auch etwas neues aufbauen wollte, was sich eben nur dem Thema Design/Artwork widmet und was mir mittlerweile dann auch mehr Spaß gemacht hat und ich dabei geblieben bin.

Eine kurze Erläuterung Deines Motivs für ABT:
Das Motiv für ABT ist aus einem Scribble heraus entstanden, an dem ich immer mal so rumgezeichnet habe. Der Herbst stand vor der Tür, überall hustende und schnupfende Leute, so kam das irgendwie zusammen und an einem Nachmittag wars fertig. Hust!

Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.

Ich wohne in Coburg, nem kleinen Städtchen in Franken und arbeite im Büro als Webdesigner und daheim als Freelance-Designer. Ich arbeite gerade an einem dicken Booklet für ne Thriller-Punkrockband worauf ich schon sehr gespannt bin, wie das später ankommt und noch ein paar weiteren Shirtprojekten, die dieses Jahr noch fertigwerden müssen. Die Liste ist doch recht voll im Moment.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Ich tüftle gerade an einem dicken Booklet für ne Thriller-Punkrockband worauf ich schon sehr gespannt bin, wie das später ankommt und noch ein paar weiteren Shirtprojekten, die dieses Jahr noch fertigwerden müssen. Die Liste ist doch recht voll im Moment.

Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?
Ich denke die wichtigste Regel ist, nicht aufzugeben und an sich zu glauben. Kritik ist wichtig, um weiterzukommen. Klar, Kunst ist immer subjektiv, aber gefallen muss es ja auch jemandem und wenn es Möglichkeiten gibt, etwas „noch besser“ zu machen, warum sollte mans dann nicht machen.. Man sollte schon ehrgeizig sein, sich selbst aber auch nicht zu wichtig nehmen.

MAC oder PC? Und warum?
Ich bin schon eher der PC-Typ, weil ichs einfach über die Jahre schon gewohnt bin und da alles ziemlich flott von der Hand geht. Im Büro hab ich nen Mac, aber auch da komme ich mittlerweile ganz gut mit zurecht. Auch wegen Windows Parallels. Haha.

Spielst Du Videospiele?

Meine PS3 läuft schon hin und wieder, um mal wieder runterzukommen, das muss ich schon zugeben. Aber meist nur, wenn das Projekt es mal zulässt .

Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast?
Huh, das is schwierig. Am schönsten sind immer die Projekte, bei denen ich völlig freie Hand habe, weil der Client selbst so verrückt ist, mir den Freiraum zu lassen. Oder die mich eben vor neue Herausforderungen stellen. Ein Etikett für ne scharfe Soße, ein Design für Schuhe oder Skateboard, das macht dann schon nochmal Extraspaß.

Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen?
Ich spiel Bass in ner Punkband (www.armslikesnakes.de), mit der ich meist am Wochenende in der Gegend unterwegs bin, aber sonst nimmt die  Zeichnerei schon das meiste meiner Freizeit ein.

Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?
Puh an so nem Strändchen in der Karibik da wärs sicher schön. Aber im Grunde ist es im Internet-Zeitalter fast völlig egal, von wo ausman arbeitet. Aber so direkt hab ich mir da jetzt noch keine Gedanken drüber gemacht.

Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an?
Ich bin viel online, das stimmt. Auch jobbedingt. Gerade soziale soziale Netzwerke wie Facebook und eben Kreativ-Seiten wie eben A Better Tomorrow, Bandjob und Mintees checke ich hauptsächlich, um auch zu sehen was gerade geht und was die anderen Designer so treiben. Und Nachrichten.

Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?
Lustige Taschenbücher. Ich glaube, die haben mich ganz früh ganz dick geprägt. Sämtliche Figuren von Walt Disney und die Zeichnungen vom großartigen Franquin, aber auch sicher die Asterix-Heftesammlung meines Onkels. Comics und Cartoons eben. Schön bunt, schön ungefährlich & verrückt.

Was ist Dein Lieblingsfilm?
Immer noch ganz weit vorne: Sideways. An Weihnachten 2009 3mal geschaut. Deutsch, O-Ton, mit Kommentaren. Und mit Wein. Und auch ganz groß und oft gekuckt:  Hautnah. Befremdlichen Filmgeschmack hab ich oder? Bin wohl eher der Serien-Typ. Dexter und Californication mag ich z.B. sehr gerne.

Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?
Das is eigentlich zu  93% immer ähnlich. Viel komisches Zeug lesen, inspirieren lassen und anfangen zu scribbeln. Dann mit Filzer/Edding drübermalen wenns gefällt, Bleistift wegradieren, scannen und mit Fotoladen colorieren. Geht natürlich nur zu lauter Musik. Oder Gehämmere vom Nachbarn.

Kaffee oder Cola?
Früh Kaffee, Mittags Cola, Abends Jacky Cola.

Tag- oder Nachtarbeiter?
Büro am Tag, Freelancing Abends, dann rein in die Telefonzelle und das Superheldenkostüm an.

Wer oder was sind Deine Vorbilder?
Leute die egal wie viel sie schon erreicht haben trotzdem auf dem Teppich bleiben. Und mein Opa.

Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden?
Natürlich n dickes Dankeschön an die netten Menschen, die ich hier bei ABT kennengelernt hab und die so verrückt waren, mein Motiv zum Winner zu voten. Danke euch – sonst könntet ihr das hier jetzt womöglich nicht lesen. Und noch ein abschliessendes Wort: Schlüssel.

Interview mit Mr. Cybe

14 Okt

Hallo, Mr. Cybe. Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?

Hallo, ich bin Marc und eher unter dem Pseudonym Mr. Cybe bzw. dem Projekt Cybirds bekannt. Meine Karriere startete mit dem Zeichnen als kleines Kind, irgendwann kam dann Graffiti dazu und von der Wand bis zum digitalen Designen war der Weg nicht mehr weit.

Eine kurze Erläuterung Deines Motivs “Deep in the woods” für ABT:

Mein Motiv ist die digitale Version von einem Sketch. “Deep in the woods” zeigt verschiedene Tierarten aus dem Wald die mehr oder weniger gut gelaunt miteinander rumhängen, bzw. keine andere Wahl haben. Tiefgründige Botschaft gibts nicht. Wenn jemand doch eine sieht, kann er mir das gerne mitteilen.

Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.

Derzeit wohne ich in Gießen, Frankfurt am Main ist die nächste größere Stadt. Habe letztes Jahr meine Ausbildung zum Medienknecht (auch als Mediengestalter bekannt) abgeschlossen und arbeite seit Kurzem in einer jungen Agentur mit guten Leuten. Keine klassische Werbeagentur, also Zeitungsbeilagen für Apotheken oder Flyer fürs Seniorenheim mache ich dort nicht. Zum Glück.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

Möglichst glücklich und zufrieden sein. Klingt simpel, ist es aber gar nicht.

Beruflich will ich mich noch in ein paar Bereichen weiterbilden. Im Privaten habe ich vor dieses Jahr noch einiges an Ideen zu realisieren und ein paar Orte zum Malen in Deutschland und Europa besuchen. Ansonsten das Übliche: Blog und Homepage-Redesign und mehr pflegen, mehr zeug umsetzen… man kennt das. Was ich davon schaffe wird sich zeigen.

Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?

Such dir lieber einen anständigen Job! Hmm, schwierige Frage. Ich kann demjenigen nur raten: Weitermachen und nicht aufgeben. Love it or leave it. Wenns keinen Spass (mehr) macht, sollte mans lassen.

MAC oder PC? Und warum?

Egal. Eher Mac. Zuhause habe ich einen Apfel, im Büro einen PC. Ich kann an beidem Arbeiten. Man muss aus Computern keine Religion machen find ich. Jedem was ihm gefällt.

Spielst Du Videospiele?

Weniger bis gar nicht. Allenfalls Minigames wie “Bejeweled” oder so was. Ansonsten mag ich solche Klassiker wie Super Mario oder Mario Kart. Achso, doch für unterwegs: Angry Birds. Hilft gut langweilige Bus- und Zugfahrten zu überstehen… leider auch Haltestellen zu verpassen…

Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast?

Flächenmäßig sind es sicherlich die Meeting of Styles Wandproduktionen bei denen ich mit male, ansonsten sind für dieses Jahr noch 1-2 Großprojekte im Malbereich in Planung, aber noch nicht spruchreif.

Vielleicht ist die persönliche Stilentwicklung mein größtes, wenn auch nicht schönstes Projekt. Weil es seit Jahren läuft und nach oben immer noch eine Menge Spielraum ist und nie beendet sein wird.

Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen?

Volleyball, Klavier und Häkeln natürlich. Nee, Spaß beiseite. Wie sollte es anders sein: Malen/Zeichnen is halt eben mein Ding. Obs eben mit der Dose an der Wand oder dem Stift auf dem Papier ist. Wahlweise auch mit dem Computer. Ansonsten hör ich gern Musik, immer und überall, schreib ab und an Geschichten aus meinem Alltag auf und womit man sonst noch seine Zeit verbringt ;)

Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?

Weiß ich gar nicht genau. Australien und Neuseeland will ich unbedingt mal sehen, ebenso wie ein paar andere Flecken hier und da. Obs direkt zum dableiben reicht, wird sich zeigen.

Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an?

Ja, schon. Kostet aber auch eine ganze Menge an Zeit. Daher versuch ichs immer zu reduzieren. Die obligatorischen Social-Network Dinge wie Facebook, bei verschiedenen Kreativ-Seiten und einigen Leuten guck ich regelmäßig unregelmäßig vorbei und eben auch nach Nachrichten. Bei ABT schau ich natürlich auch rein um zu sehen was die Konkurenz so treibt.

Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?

Meine Roots kommen vom zeichnen und Malen. Das mache ich seit ich den ersten Stift halten konnte. Prägend waren und sind sicherlichdie  Cartoons und Trickfilme der 90er aus dem TV. Guck ich auch heute noch gerne. Turtles, Simpsons und was es da alles gibt bzw. gab. Diesen neuen Manga- und Anime-Kram kann man meiner Meinung nach fast komplett in die Tonne treten kann. Was meinen Stil ausserdem beeinflusst hat, war Graffiti und das Malen mit der Dose. Das kann man nicht mit Stift und Zettel vergleichen, völlig anderes Feeling. Inspirierenden Einfluss auf Motive hat mein alltägliches Leben, obs Leute im Bus sind oder ein Lied, passiert einfach.

Was ist Dein Lieblingsfilm?

Achje. Da gibts einiges, vorallem solche 3D Animationen wie “Ab durch die Hecke” oder “Oben” mag ich sehr. Weitere sind Hellboy (basiert ja auf den alten Marvel Comics, ihr merkt schon in welche Richtung es geht ;) ), Lord of War und definitiv ganz vorne “Die Verurteilten” von Stephen King. Aber alle würden den Rahmen sprengen.

Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?

Kommt auf die Projekte und den Zusammenhang an. Wenns was arbeitstechnisches ist, achte ich auf solche Sachen wie Zeit, Deadline und das ganze Drumherum. Bei privatem Kram, der nicht termingebunden ist, gehe ich da relaxed und mit “wenn-nicht-heute-dann-morgen-oder-übermorgen”-Einstellung ran. Beim Kunden würde ich das natürlich nicht machen.

Kaffee oder Cola?

Cola. Mag keinen Kaffee, wenns aber ums Wachbleiben geht dann Red Bull.

Tag- oder Nachtarbeiter?

Bin bevorzugt Nachttier. Zwischen 0.00 und 5 Uhr is super zum Arbeiten. Momentan bin ich aber tagaktiv.

Wer oder was sind Deine Vorbilder?

Bin keiner der einzelne Personen groß feiert, wenn dann eher einzelne Arbeiten. Stiltechnisch ist da von Illustratoren, Zeichnern, Designern, Malern und Writern oder Characterdesignern vieles bei. Gibt vieles was mich begeistert, aber locker 10 mal soviel was mich langweilt. Von der menschlichen Seite her sind Leute die ihr Ding durchziehen, hart für ihre Ziele arbeiten und dennoch auf dem Teppich bleiben Vorbilder. Und meine Mom ist für mich ein Vorbild, definitiv.

Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden?

Danke an Grüße an die Leute die mich irgendwie beeinflusst haben, mich unterstützen, mein Zeug mögen und auch diejenigen, die für mein Design gevotet haben.

http://www.cybirds.de

http://cybirds.tumblr.com/

http://www.facebook.com/cybirds

Contest Winner Hekmek im Interview

16 Sep

Hallo, Hekmek. Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?

Tag zusammen, ihr koennt mich „hekmek“ nennen, bin 28 Jahre alt und ueber einen kleinen Umweg seit 7 Jahren im Bereich Grafikdesign unterwegs. Interesse an bunten Bildern hatte ich schon von Kind auf aber wirklich mit auseinander gesetzt habe ich mich als ich die Vorliebe zu Graffiti entdeckt habe. Da mein Vater gelernter Schriftsetzer ist fiel der Apfel nicht weit vom Stamm und. Meine ersten Erfahrung in Sachen digitaler Grafik habe ich dann in meiner Ausbildung zum Mediengestalter gelernt.

Eine kurze Erläuterung Deines Motivs für ABT:

Spruch trifft Typo! Die Grundlage des Spruches habe ich in der Kindheit aufgeschnappt und nun dachte ich mir ist es an der Zeit das Ding auch mal auf ein Shirt zu packen. Somit habe ich mich an die Arbeit gemacht die einzelnen Woerter in verschiedenen typografischen Stilen zu erstellen. Da ich seit 2007 bei ABT angemeldet bin dachte ich mir, versuchst du dein Glueck mal und schickst ein Endergebnis mal zum Contest.

Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.

Ich wohne seit ca. 4 Jahren in Amsterdam und arbeite zur Zeit in einer kleinen recht erfolgreichen Agentur fuer interaktive Kommunikation als Grafiker und schlage mich dort hauptsaechlich mit Screendesigns rum.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

Skillz erweitern, mit interessanten Leuten zusammen arbeiten und eventuell irgendwann mit eigenen Projekten so viel Geld verdienen das ich mein eigener Chef sein kann.

Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?

Geld fuer die Hardware und Software sparen und davon in den Urlaub fliegen, nee Spass bei Seite…

Wichtig ist, dass es keine Nacht und Nebel Aktion ist. Man muss spueren, dass man fuer den Beruf eine gewisse Leidenschaft entwickeln kann und man sollte auch unter Stress sein kreatives Potenzial abrufen koennen und nebenbei noch lernen kritikfaehig zu sein. Wenn das alles nen Kinderspiel ist, dann kommt der wichtigste Punkt… auf den Boden bleiben und nicht meinen man ist He-man gepaart mit Chuck Norris nur weil man Designer ist.

MAC oder PC? Und warum?

Beides. Kann mich da nicht wirklich festlegen. Flexibilitaet ist der Boss! haha

Spielst Du Videospiele?

Nee, ausser ich warte aufn Bus, dann alles was mein Iphone hergibt.

Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast?

Zwar nicht das groesste Projekt aber eins der schoensten. Konzeption und gestalterische Umsetzung fuer Heineken „Design your Own“, welches nun in Amsterdam in der Heineken Experience zu finden ist.

Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen?

Wenn ich nicht Dachrinnen reinige, Fahrraeder aufpumpe oder Brieftauben zuechte, dann gebe ich mein hart verdientes Geld fuer Sneaker aus. Ansonsten hoere ich viel Musik und interessiere mich fuer urbane Kunst.

Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?

Wer aufgepasst hat, weiss seit Frage 3, dass ich mein Geld in Amsterdam verdiene. (Wir meinten “richtiges Ausland:-))

Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an?

Da ich 24/7 vor der Kiste haenge, schaue ich natuerlich nur bei laengeren Ladezeiten meiner Dateien auch mal im Internet vorbei. ;-) Oben auf der Liste steht bei mir… Facebook, Béhance Network, saemtliche Sneakerblogs und ansonsten nix wirklich regelmaessiges.

Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?

Ganz klar HipHop und speziell Graffiti, anfangs zumindest. Mittlerweile habe ich meinen Horizont erweitert was zum Teil auch mit dem arbeiten am Computer zu tun hat und mit den Stationen wo ich bis jetzt beruflich aktiv war. Ansonsten einfach das Internet. Man wird mit so viel Kramm zugebombt und man kann sich mittlerweile auf einfachsten Wege seine Information ans Land ziehen das mich im Unterbewusstsein mit Sicherheit einiges gepraegt hat mit was ich so taeglich im Netz konfrontiert werde.

Was ist Dein Lieblingsfilm?

Oh… mich auf einen festlegen ist schwierig, stehe total auf so Mafiastreifen alá „The Godfather 1-3“, „Good Fellas“ „Es war einmal in Amerika“, „Donnie Brasco“ oder „The Untouchables“

Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?

Im Vorfeld Deal abschliessen, alles am besten schriftlich. Briefing anfordern, Briefing gut lesen, Ideen entstehen meist beim Lesen. Anschliessend grob Gedanken und Konzept ausarbeiten.

Dann lege ich direkt los, ohne grossen Schnick Schnack meist auch ohne Bleistift oder grober Skizzenzeichnung, haengt aber auch vom jeweiligen Projekt ab. Ist es ready fuer den Kunden, dann versuche ich meist mehrere Entwuerfe vorzulegen, wovon dann ein Entwurf weiter nach Wuenschen des Kunden ausgearbeitet wird inklusive zwei weiterer Korrekturendurchlaeufe. Jeder weitere Durchlauf wird in der Abrechnung extra berechnet.

Kaffee oder Cola?

Beides! Kaffee und Cherry Coke aus der Dose!

Tag- oder Nachtarbeiter?

Gezwungenermaßen Tagarbeiter!

Wer oder was sind Deine Vorbilder?

Mein Paps! Klingt Kitschig ist aber so…

Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden?

Fuettert mehr Enten!

Interview mit Eddy_cz

9 Sep

Hey Jaromir. Just a short biography, please.
Hi, I am Eddy,I am from Hradec Kralove in the Czech Republic, I love of making designs for T-shirts and making people smile with my illustrations.

And what is the history behind your design?
I was thinking how to make juice that everyone loves. Then I get it. And I think it must be so as I painted. I told it to my best friend friend Mishan_D (he is a designer too) and he was thrilled.

Where are you now located? Tell us about your current business and projects.
I live constantly in home town of Hradec Kralove. And I study advertising and marketing. With Mishan_D we have established a portfolio named Pandemic.cz and send our designs to contests and create custom designs for amazing groups. I love the making of a very funny t-shirts and I would like to do this in the future.

Well, what would you suggest to a newbie, who just starting his or her career as a designer?
I advise to correct the ideas. I think that a good idea is more than good graphics. But it is too difficult bring some new idea, when it is so much designers. Second advice is eventually find their own style in graphics. Contests like on ABT helped me a lot. You gain there very good feed back.

Who are your favorite designers and artists around the world? Why?
I have three very popular designers authors, all three find their own style of graphics and have a unique style of humor that makes me laugh.There they are: Alexmdc, Naolito and Glennz.

What do you think about communities these days?
For the author of designs it is important to find a target group for which the form. Our humor and graphics style are not for everyone. This is mission impossible.

Do you work on Mac or PC? Why did you choose this platform?
I have never met a Mac system, I’ve always used windows and any programs through it. But I’d like ever tried MAC.

Do you play videogames?
Yes, always when I want to unwind and relax. I prefer playing sports, especially football there. But they would rather avoid that video games because I ALWAYS spend with it many hours:)

What are your hobbies?
My greatest hobby is to spend time with my girlfriend. A another hobby is making of designs and I love every kind of sport, I would like to try all of them.

What is THE place on earth you would like to visit?
The places that I would like to visit the most are Zanzibar (find the place where lived Freddie Mercury, because he was a great man), Hong Kong, Japan (I was always interested in Asian culture), Paris and Venice (both are cities of love), USA (I want find Stallone and make boxing match with Rocky !).

How many hours do you work, and what is stress for you?
I’m still a student, so my time is derived from it. When I get a job or want to draw a new design, I have it done soon so I’m going nonstop. I have to learn to give a break and relax because the stress will come.

Latest movie you liked?
Sin city

What’s your favorite sites? Why?
Each page where is graphics contest.

Any plans for the future?
I want to improve in the graphics and have many good T-shirts. And to be able to work by what I like.

Interview mit soltib

29 Aug

Und hier das Interview mit unserem aktuellen Contest Winner soltib, der das “Unplugged” Shirt designed hat.

Hey Solti. Just a short biography, please.

My name is Balázs Solti, I’m a 31 year old artist from Hungary. I started designing 2 years ago.

And what is the history behind your design?

There is no any interesting history. I painted a series of portraits, and this is one of them.

Where are you now located? Tell us about your current business and projects.

I was born, and I live in Budapest, Hungary. I’m a freelance designer. Currently I’m making some animation videos, webdesigns, and illustrations. In my free time I’m painting what is in my head.

Well, what would you suggest to a newbie, who just starting his or her career as a designer?

I think I’m still a newbie, but practice is a good advice, and enjoy what you do.

Who are your favorite designers and artists around the world? Why?

There are too many to mention it. I like street artists, traditional artists, and thanks for the internet I find every day great new artists.

What do you think about communities these days?

It’s a great opportunity to  find some inspirations, and get feedbacks.

Do you work on Mac or PC? Why did you choose this platform?

I work on PC, I used Mac, and it didn’t convince me, so  I have a PC now.

Do you play videogames?

I used to play.

What are your hobbies?

Music, playing guitar, drawing, painting, football, swimming, movies, TV series, meet friends.

What is THE place on earth you would like to visit?

There are many. I would like to go Asia, America, and recently I would like to go to Berlin.

How many hours do you work, and what is stress for you?

I don’t know, it depends on what I do and on the deadline. Stress for me is the short deadline.

Latest movie you liked?

The Girl with the Dragon Tattoo.

What’s your favorite sites? Why?

T-shirt sites, like ABT, Designbyhumans. Nowadays my favorite site is Society6.com . This is a cool site for artist to find inspiration and sell your artwork.

Any plans for the future?

Improve my skills, and do more and better designs. And I want to learn traditional painting.

Interview mit unserem Contest Winner “Zalp”

15 Aug

Morgen kommt sein Shirt…heute schon das Interview…Hallo Torsten Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?

Hi! Ich heiße Torsten Jobst, bin 32 Jahre alt und arbeite als selbstständiger Gestalter. Schon seit dem ich als „kleener Piepel“ den Buntstift halten konnte, war klar, wohin die Reise geht. Schulzeit, ABC, Schreiben, Heftkritzeln, Graffiti. Noch vorm Studium habe ich angefangen, mit ein paar Freunden Auftragsgraffiti zu betreiben. Wir dachten uns so: „Lass’ uns das doch mal etwas professioneller aufziehen“ und so gründeten wir 0815-Industries. Anfangs war das noch sehr improvisiert. So ne Art Experimentierfeld im Zuhause-Büro. Nach meinem Studium wurden konkrete Ziele abgesteckt und dann ging’s richtig los.

Eine kurze Erläuterung Deines Motivs für ABT:

Jeder kennt die Floskel „Time is running out“. Ich hab’s abgewandelt und die Zeit durch Gehirnmasse ersetzt. Eine Anspielung auf unsere heutigen Grips-Weichmacher, wie TV, Zeitungen, Konsum, Überreizung usw. Rausgekommen ist dann dieser Sanduhr-Gehirn-Aktivitäts-Schredder.

Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.

Ich wohne am Rande eines kleinen, unbedeutenden Nestes Namens Berlin. Zurzeit bin ich fast nur Draußen unterwegs und arbeite mich an Projekten mit der Sprühdose ab. Gerade ist eine fünfstöckige Giebelwand fällig und danach geht’s an ein Privathaus. Aber auch Designs, Layouts und Illus gehören zum täglichen Geschäft. Wobei natürlich das Malen und Illustrieren klare Favoriten sind.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

Selbstverständlich meine Unternehmung voranbringen. Aber auch freiere Arbeiten dürfen nicht zu kurz kommen. Eine Ausstellung ist auf jeden Fall mal fällig. Da gibt’s ordentlich Material, das gesichtet werden möchte. Und ich wollte schon immer an einem Comic-Buch arbeiten. Vielleicht klappt’s ja irgendwann. Spätestens wenn ich als Sprechblase wiedergeboren werde … hähä.

Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?

Talent mit Fantasie, zeichnen hoch 3 und mit ville Jedult an seiner eigenen Vision arbeiten. Ein Bisschen Selbstkritik hat mich auch immer vorangetrieben. Der Rest ist erlernbar.

MAC oder PC? Und warum?

Ich bin da pragmatisch und verhalte mich wie ein Handwerker zu seinen Werkzeugen: “Funktion vor Schönheit“. Also PC. (Anmerkung von ABT “HÄ?”

Spielst Du Videospiele?

Selten. Ditt janze Leben ist doch nen Videospiel. Und „gecheatet“ wird auch. Ich zocke Wortspiele.

Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast?

Uff. Das ist schwierig. Im Grunde sind alle Projekte schön, die mich frei agieren lassen, die in Zusammenarbeit mit tollen, verrückten Menschen entstehen und an denen man positiv wächst.

Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen?

Ornithologie. Ne, Quatsch. Musik ist meine zweite Passion. Ein sogenannter Home DJ. Meistens Trommel und Bass und artverwandte Elektronik. Ich habe mich auch schon an eigenen Produktionen versucht. Das waren aber alles eher Freizeitbasteleien. Außerdem war ich zu sehr hin- und hergerissen zwischen den beiden Feldern. So hat dann doch der „kleene Piepel mit dem Stift“ gesiegt.

Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?

Darüber hab ich mir noch nie wirklich Gedanken gemacht. Klar kann ich mir vorstellen projektbezogen im Ausland zu arbeiten. Neuzalpland soll ganz schick sein.

Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an?

Jupp … fast jeden Tag. Man schaut sich natürlich um, was so passiert in der Welt. Unter anderem besuche ich Seiten zum Thema Illustration, Graffiti, Musik, Film oder Nachrichten. Zum Beispiel: streetfiles.org, deviantart.com, abt, lafraise.com, threadless.com, soundcloud.com, heise.de, nachdenkseiten.de, fuenf-filmfreunde.de und ville ville mehr.

Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?

Also zeichnerisch hat alles angefangen mit Comics. In Kindheitstagen waren es der kleine Maulwurf (hach joah), Wilhelm Busch und die berühmten Erich Schmitt Comics. Nach der Wende dann ordentlich Warner- und Disneyzeugs nachgemalt. Mit Clever & Smart groß geworden, wobei dessen Zeichner Francesco Ibanez mich da sehr inspiriert hat. MAD mit Sergio Aragones und ganz wichtig: John K. Ich mag halt dieses krass Überzogene in den Zeichnungen. Und er hat’s auf die Spitze getrieben. Ein weiteres prägendes Element war und ist Graffiti-Writing. Ich habe schon immer ein Auge auf gestalterische Schriften geworfen und beim Writing wurde das in neue Dimensionen transportiert. „Schriftverbiegungswissenschaften“ sozusagen. Auch lass ich gern lustige oder kritische Botschaften in meine Arbeiten einfließen. Wenn ich’s mir recht überlege, prägt mich jeder Tag aufs Neue.

Was ist Dein Lieblingsfilm?

Ich zähl einfach mal auf, was mir spontan einfällt: alles von Studio Ghibli (wegen der Ideen und des Handwerks), Sin City , Being John Zalpovich, Unlike U (gute Doku über Berliner Trainwriter) … und dann habe ich mir grad den Film von diesem … hier äh … Bonksie – exit through the giftschrank, oder wie der heißt, bestellt.

Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?

Es kommt darauf an, ob ich an einer Wand stehe oder vorm Rechner sitze. Manchmal fängt eine Idee mit einem Gag oder einem Spruch an. Dann überlege ich mir, wie ich das in eine Form, in ein Bild oder in eine Figur einbringe. Scribbeln ist da unheimlich hilfreich und somit Grundessenz. Die fertige Skizze wird, wenn sie nicht schon digital erstellt wurde, gescannt und als Vorlage verwendet. Früher habe ich ganze Handzeichnungen (Linien) komplett mit der Maus vektorisiert. Da hatte ich mein digitales Kritzelbrett aber noch nicht. Jetzt geht’s viel rasanter und mein Zeichen-Flow wird auch gut übertragen. Die eigentliche Herausforderung für mich ist immer den passenden Abschluss zu finden. Da hilft dann rumzeigen und Feedbacks einholen.

Kaffee oder Cola?

Fair Trade Cola von durchwanderten, geFARCten Berghängen der kolumbianischen Hochanden … äh … Kaffee!

Tag- oder Nachtarbeiter?

Wandmalerei lässt sich bei Tageslicht natürlich besser realisieren. Das Arbeiten am Rechner kann auch mal in den späten Abendstunden passieren. Regulär bin ich aber eher ein Tagesmensch.

Wer oder was sind Deine Vorbilder?

Generell gibt es immer Menschen und Freunde aus allen Bereichen, die mich inspirieren, die mich „boah“ sagen lassen oder die mich einfach nur „brutal umhauen“. Denen zolle ich Respekt für das Herzblut, das sie in ihre Arbeiten stecken. Direkte Vorbilder würde ich es aber nicht nennen. Nachbilder hab ich ja auch keine.

Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden?

Ich freue mich, dass es dieses Motiv auf Stoff geschafft hat. Deswegen einen fetten Dank an alle, die das möglich gemacht haben. Danke natürlich auch an den Drucker / Produzenten und Diejenigen, die es kaufen. Es ist schön zu sehen, dass Leute mit meiner Ästhetik und meinem Stil etwas anfangen können. Klasse!

Ansonsten … Grüße an meene Jäng. HALTET DIE FEDERN STEIF!

Interview mit Remain Insane Clothing

9 Feb

Heute gibt es mal etwas anderes…ein Interview mit unserem Brandstore Remain Insane Clothing.

Los jungs, erzählt was über euch!
Na gut! Wir sind Marcel und Dennis. Das Herz und der Kopf von Remain Insane.  2 gute Freunde, die Ihre Liebe zur urbanen Mode zelebrieren!

Herz? Kopf?
Marcel ist unser Chefdesigner und Remain Insane Erfinder. Er entwirft die Logos, kümmert sich um die Produktion und designed natürlich auch unsere Shirts. Ich bin für unsere Supportements, die Pressearbeit und all den kaufmännischen Kram zuständig.

Supportements? Beispiele!
Wir statten mit unserer Mode inzwischen die verschiedensten Künstler aus fast allen Bereichen des Subkulturellen Lebens aus. Dazu gehören Bands wie Bratze oder Death By Stereo, Sportler wie der FMX-Weltmeister Fabian Bauersachs aber auch Ladies wie das MTB-Ass Ana Raecke. Desweiteren schicken wir 2011 erstmalig auch unser eigenes Skate-Team auf die großen Contests! Im grunde genommen kommen wir alle aus den Bereichen Skateboarding/Indie/Punk eben genau aus jener Ecke, der wir jetzt durch unsere Supportements auch wieder was zurückgeben wollen!

Wie lange gibt es Remain Insane Clothing bereits?
Das Label in dieser Form existiert nun seit 2005. Marcel war aber schon zuvor als freiberuflicher Designer für mehrere Unternehmen tätig.
Irgendwann wurde es ihm alleine dann aber zuviel und so kam ich ins Spiel. Von dort an konnte sich Marcel komplett aufs Designen und die Visuelle Umsetzung seiner Ideen konzentrieren, was der Qualität unserer Designs natürlich sehr zugute kam.

Wo liegt euer Headquarter?
Designed und getüftelt wird im Oberfränkischen Hof, durch meine hauptberufliche Tätigkeit als Soldat kanns aber auch schon mal vorkommen
das die 6-Mann Butze beim Bund zum Büro umfunktioniert wird ;)

Was ist das besondere an Remain Insane?
Als Besonderheit würde ich die Faire und Grüne Produktion und unsere Heimatverbundenheit hervorheben. Wir leben nach dem Motto “Green and  Fair“ lassen also ausschließlich aus nachhaltigen Rohstoffen und den Ökotextil Standards produzieren. Unser Stuff wird auch nur hier bei uns im heimischen Oberfranken veredelt. Was die Qualität unserer Klamotten sicherstellt.

Was war euer bisher größter Erfolg?
Unseren größten Erfolg konnten wir 2009 im schönen Brandenburg verbuchen. Wir hatten uns dort in nen Club eingemietet, 2 Bands eingeladen und ein DJ-Team organisiert um unsere aktuelle Kollektion zu feiern. Mit hammermäßigem Erfolg! Wiedererwarten haben sich fast 1000 Feierwütige Partypeople in den Club verirrt, die gemeinsam mit uns und den Bands feierten als gäbe es keinen Morgen.. Wir wissen zwar immernoch nicht woher die uns oder die Bands überhaupt kannten aber rückblickend war das definitiv eines der prägendsten Erlebnisse die wir
erleben durften.

Was sind eure Pläne für die Zukunft?
Für 2011 hat die neue Kollektion erstmal oberste Priorität. Wenn die im Kasten ist werden wir wahrscheinlich mit unseren Freunden vom “My Lucky Revolutions”-DJ Team aus Plauen eine kleine Party-Roadtour durch Deutschland starten und gemeinsam mit unseren Skatern die Contests unsicher machen!

Gibt es noch etwas was ihr den Lesern mitteilen wollt?
Auf diesem Wege möchten wir uns nochmal explizit bei all unseren fleißigen Helfern, unserem Streetteam, unseren Freunden und vor allem bei der Änki bedanken, ohne die wir es nie soweit geschafft hätten! Danke für euren Support!

Interview Bkopfone Pt2

17 Dez

Bkopfone liefert uns und euch ein Update. Zwischen seinem ersten Sieg bei ABT und dem zurückliegenden “Reboot” lag ein kleines Weilchen…und daher dachten wir uns…Auffrischung is angesagt. Zack:

Hallo, Daniel. Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?

Heisse Daniel aka Bkopf. Ich bin 28 Jahre alt und Illustrator / Kommunikationsdesigner aus dem juhtsten Osten Berlins wa.

Schon als Kind. „Gib mir einen Stift und ich male Mutterns beste Tapete bunt“. Habe schon immer gerne gezeichnet. War nie besonders gut, aber dafür viel gemalt…

Als Jugendlicher ging es dann immer mehr in Richtung Graffiti und Hiphop. Zu der Zeit wollte ich aber noch Animationsdesigner/Trickfilmzeichner werden. Bin nach dem Zivildienst, nach einem Praktikum für visuelle Kommunikation, in Berlin backen geblieben. Mit dem Studium zum Animationsdesigner hat es nicht geklappt, weil ich viel zu viel mit Graffiti beschäftigt war.

2005 ging ich dann an die Berliner technische Kunstschule und studierte Kommunikationsdesign. Danach ging dann alles relativ schnell seinen Lauf. Praktikum, Trainee in der Agentur „gosub-communication“ wo ich bis heute als Fester Illustrator arbeite und nebenher noch gerne Illustrationen für Klamotten mache. Leider bleibt dafür aber meist wenig Zeit.

Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.

Wohne seid fast 8 Jahren in Berlin und arbeite derzeit als Illustrator und Screendesigner in der Agentur gosub communication (www.gosub.de). Dazu gehören meist Kinder und Jugendprojekte, sowie Süsssigkeitenhersteller (Schweizer Fernsehen, Nick online, Ferrero-nutella und viele andere mehr). Von Charakterdesign bis Layouts, Backgroundillustrationen und online -games. Nebenher, wie schon gesagt, mache ich noch gerne Illustrationen für Klamotten. Die Richtung macht mir zur Zeit am meisten Spaß und werde es in Zukunft auch mehr vertiefen.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

Idealplan wäre mich selbständig zu machen, um als freier Illustrator arbeiten und davon Leben zu können, ohne mein Privatleben dabei zu opfern. Eigene Projekte und mit andern Leuten coole Sachen machen, die stilistisch zu mir passen. Nur Werbung und Vollkommerz ein Leben lang ist mir dann doch zu fade.

Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?

Reiche Eltern, gute Kontakte und einen langen Atem…nee Spaß… Skills braucht man und Spaß an der Arbeit. Offenheit und Kompromissfähigkeit, denn für Kunden zu arbeiten ist nicht immer Honig schlecken…und natürlich immer aufn Laufenden sein was so abgeht. Im Prinzip geht’s eh meist nur um Trends. Ein bisschen Wandlungsfähigkeit kann auch nicht schaden.

Kann jetzt eher nur von der kommerziellen Schiene sprechen. Kunst und reine Selbstverwirklichung ist da noch ein anderes Genre, aber wenn man am Anfang steht muss man ja irgendwie seine Brötchen backen und kann sich parallel was eigenes aufbauen.
Zumindest probiere ich es so.

MAC oder PC? Und warum?

Ach diese Diskusion ist mir immer  zu bieder. Ich arbeite mit beiden Systemen. PUNKT

Spielst Du Videospiele?

Eigentlich sehr selten. Ich bin nicht so der Zocker.

Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast?

Das war jetzt vor kurzen ein riesen Projekt fürs Schweizer Fernsehen. Eine Trimediale Kinderplattform (zambo.ch). Dazu gehörte eine Internetcommunity (ähnl. Wie Studi und facebook) in Kombination mit TV und Radio. Ich habe die Avatare und Erlebniswelt entwickelt, die auch im TV zu sehen sind  als Gameshow usw.. Dazu kam auch ein fetter Artikel in der Sept. Ausgabe der „weave“.

Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen?

Schwimmen schon ;-) , paar Jahre als Ausdauersport. Zur Zeit geht’s erst mal nicht, da ich einen Hund habe, der nach der Arbeit seinen Auslauf braucht und somit mein neues Vollzeithobby geworden ist :D .

Ab und zu paar Wände malen(wenn Zeit zu ist). Ich koche und  backe auch mal gerne :D . Ansonsten standart Zeugs halt…was man so treibt,wenn man nix besseres zu tun hat…

Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?

Irgendwie wäre es schon cool. New York oder ähnl. . Aber bin eher Heimatverbunden. Drauf anlegen tue ich es nicht. Wenn sich was ergibt Warum nicht“?

Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an?

Ja, ich verschwende da zu viel Zeit  im Netz auf den gängigen Plattformen wie  facebook, youtube und co… und gucken was die Konkurenz so treibt …

Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?

Ganz klar Graffiti und Cartoons. Ich liebe dieses Zeugs einfach von Kindheit an.

Was ist Dein Lieblingsfilm?

Jede Menge, ich stehe aber eher so auf Comicverfilmungen und animiertes.

Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?

Einfach anfangen. Versuchen paar Ideen zu finden, skribbeln, Bücher oder Internet nach Inspirationen suchen und dann entsteht schon was. Zuviel darüber nachdenken behindert…mich zumindest. Probieren, Stil definieren, Idee  formulieren, ausarbeiten und Kunden glücklich machen.

Kaffee oder Cola?

Am liebsten Kaffe mit cola, aber light! :D

Tag- oder Nachtarbeiter?

Früher eher Abend-Nachtarbeiter. Jetzt eher am Tage und am Abend :D

Wer oder was sind Deine Vorbilder?

So richtige Vorbilder, ohne Namen zu nennen, sind Leute, die ihr Ding einfach durchziehen ohne sich beirren zu lassen  und sogar davon Leben können. Leute die mit ihren Schaffen was erreichen …aus dem „Nichts“ ein „etwas“ erschaffen.

Und vor Allem Leute mit Erfolg im Leben, die auf dem Boden bleiben. Viele Leute finden sich einfach zu toll und sind es aber einfach nicht :D . Das fand ich im Graffiti immer schrecklich.

Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden?

Danke, bin grad satt.

Interview Entar aka Robert Richter

30 Nov

Robert aka Entar war uns noch sein Interview schuldig und hat es uns gerade frisch durch die Leitung gejagt. Viel Spaß.

Hallo, Robert. Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?
Eigentlich war schon als Zwerg für mich klar, bunter Kram macht mich glücklich! So wirbelte ich schon mit acht Jahren fleißig Pinsel und Buntstift. In der Schule stieg die Begeisterung zum Malen immer mehr und ich fand großen Gefallen an Graffitti. In den folgenden Jahren schaute ich mich dann in der Grafik-Branche um und die Illustration wurde für mich immer wichtiger.

Eine kurze Erläuterung Deines Motivs für ABT:
“Keyboard City” stellt die digitale, doch armseelige reale Welt dar. Menschen die ohne Google, Facebook & Co. nicht mehr können, verbringen Ihr halbes Leben mit Ihren wahrscheinlich besten Freund, dem Computer. Tag und Nacht ist man mit Ihm verbunden und wohnt schon fast mit und in ihm.

Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.
Ich bin seit 2002 in Dresden und arbeite hier als Grafiker in einer Werbeagentur in der Dresdner Neustadt. Die Projekte sind sehr verschieden. Hauptsächlich bin ich für den Print-Bereich zuständig, aber es kommen auch ab und an Web-Projekte ins Haus geflattert.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Ich möchte langfristig gesehen in den Freelancer-Bereich wechseln, um mich mehr freien Projekten zu widmen. Die Illustration steht da vorerst an vorderster Front, aber auch andere Designs jeglicher Art (Corporate Design, Plakatgestaltung und Webauftritte) sollten dann nicht zu kurz kommen.

Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?
So oft es geht den Stift schwingen, und die wildesten Ideen umsetzten.

MAC oder PC? Und warum?
Ich steh mehr auf die Äpfel!

Spielst Du Videospiele?
Ab und zu ´ne Runde Tetris bringt mich auf andere Gedanken!

Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast?
Die Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung “TriArtLon #1″ mit dem Schwerpunkt Illustration waren dieses Jahr mein Highlight.

Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen?
Kunst in allen Richtungen bewundern, lecker Essen, Bierdeckelweitwurf und natürlich die Welt erkunden…

Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?
Das habe ich bis jetzt noch nicht fest geplant, könnte ich mir aber mal vorstellen – ich denke da an Barcelona bzw. den Mittelmeerraum!

Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an?
Das Internet ist mein täglicher Begleiter und bringt mich viel rum! Ich lass mich von Designblogs wie www.booooooom.com, hvntblog.com oder www.designmadeingermany.de inspirieren, schau mir Shirt-Contests an und klick mich hier und da durch den wilden Design-Jungle.

Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?
Mit ca. 15 Jahren startete ich meine ersten Gehversuche mit Graffitti. Hier hat sich mein Stil schon sehr stark ausgeprägt. Die vielen Jahre Sprüherei
brachten die unterschiedlichsten Styles zustande und es wurde jedes Wochenende fleißig gerollert und gemalt. Es dauerte nicht lange, da entdeckte ich auch die Illustration für mich. Sie ist mittlerweile täglicher Bestandteil geworden.

Was ist Dein Lieblingsfilm?
Einen richtigen Lieblingsstreifen habe ich nicht, dafür gibt es zu viel gutes Material. “Banksy – Exit Trough The Gift Shop” hat mir aber vor kurzem sehr gut gefallen!

Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?
Es kommt ganz auf das Projekt an. Illus scribble ich meistens grob mit dem Tablet oder Fineliner vor und dann kommt eigentlich das Eine zum Anderen.

Kaffee oder Cola?
Ich steh lieber auf Club Mate ;)

Tag- oder Nachtarbeiter?
Eigentlich beides. Tagsüber in der Agentur (für Kunden aller Art) und Spät Abends/Nachts Daheim (meinen privaten Stuff).

Wer oder was sind Deine Vorbilder?
Es gibt viele Artists aus den unterschiedlichsten Bereichen, die mir sehr gut gefallen! Emil Kozak und Alex Solis aka. Oddworx sind einer meiner Favoriten! Ich möchte mich da aber nicht auf ein Vorbild festlegen.

Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden?
Sport Frei und natürlich großen Dank an alle Puntkerverteiler – Großartig!
Gruß Entar