
Daniel ist der Winner unseres neuen Shirt Contest Winners Coffee Ghosts und einer der Köppe hinter RRRobot. Heute steht er uns Rede und Antwort. Viel Spaß!
Hallo, Daniel. Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?
Aiyo, ich bin der Danjo. Schönen guten Tag. Den Grundstein meiner Designer-Karriere hab ich wohl schon als kleiner Hosenscheisser gelegt. Damals, so mit 1 Jahr, hab ich im Hochsommer die windellose Freiheit genossen und meinem schneeweißen Laufstall per Handanstrich in feinstem Kinderkackabraun verschönert. Mann, das muss geduftet haben.
Eine kurze Erläuterung Deines Motivs für ABT:
Da ich in den letzten Monaten zum Kaffeetrinker mutiert bin, huldige ich den Kaffeegeistern im Namen der Bohne. Und im Gegenzug kicken sie mich wach. So einfach. Und das alles fing an mit einem Espressokocher in K.I.T.T. Optik.

Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.
Ich wohne im beschaulichen Köln Mülheim, studiere Kommunikationsdesign an der FH Düsseldorf und mache nächstes Semester mein Diplom. Momentan hänge mich sehr in RRRobot rein. Wobei momentan als Zeitspanne von etlichen Monaten zu betrachten ist.
Was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Eine eigene Sneaker-Linie steht sehr weit oben auf der Wunschliste, aber das wird wohl noch dauern;) Ausserdem möcht ich einer der heissesten Blues-Harper Deutschlands werden. Aber das wird wohl noch länger dauern.
Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?
Offene Augen und Ohren sind ebenso hilfreich wie ein offener Geist. Jeder gute Designer ist auch ein guter Beobachter. Etwas salopper ausgedrückt: Stock aussem Arsch und bloß nicht selbst in den goldenen Käfig sperren bzw von anderen sperren lassen.
MAC oder PC? Und warum?
I ate your apple, and it wasn’t tasty. Bleistift und Rechenschieber statt Quad-Core.
Spielst Du Videospiele?
Definitives Ja. Videospiele begleiten mich seit meiner Kindheit. Das letzte Game, das mich echt gefesselt hat war Bioshock. Hab viele Stunden in Rapture verbracht und ordentlich Plasmide gespritzt. Bin aber weitestgehend clean, selten kommts noch zu Rückfällen.
Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast?
Nun, das ist ganz klar RRROBOT. Gibts hier auf A Better Tomorrow in unserem Brandstore zu sehen. Check it out.
Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen?
Federball, Sudoku und Boccia.
Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?
Klar. Barcelona wär schon ein ziemlich klarer Favorit. Ich bin wohl eher der mediterrane Typ und steh total auf Sonne und Meer. Auch Amsterdam oder Rotterdam würden mich reizen, schon allein wegen des sehr guten holländischen Designs. Bin grundsätzlich offen für jede Stadt. Hart wäre zB London. Da müsste schon ein tolles Angebot kommen um sich gegen die allmächtige graue Regenwolke durchzusetzen.
Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an?
Also, jeden-Tag-Routine gibts eigentlich nur beim Mails checken und schreiben. Obligatorisch. Viel auf youtube, myspace und den einschlägigen Blogs unterwegs.
Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?
Keine einfache Frage. Ich denke, ich bin noch immer dabei, meinen Stil zu finden. Für mich ist das ein stetiger Prozess. Constant Change. Hab schon immer gern gemalt, gezeichnet. Graffiti war und ist ein wichtiger Teil meiner gestalterischen Entwicklung.
Was ist Dein Lieblingsfilm?
Einen Lieblingsfilm hab ich nicht. Ich liebe die Star Wars Trilogie, also Teil 1-3, die Herr der Ringe Trilogie, Black Cat White Cat, Donnie Darko, Tanz der Teufel, Tim Burton Filme wie Corpse Bride und Nightmare before Christmas, Scarface, Fear and Loathing in Las Vegas, Spongebob, Malcolm Mittendrin, Scrubs, Simpsons, Futurama und noch viel mehr
Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?
Erst schiessen, dann fragen. Und keine Gefangenen machen.
Kaffee oder Cola?
Die Frage muss ich wohl nicht beantworten, zieht euch das Shirt rein. Alles klar?! Cola mag ich aber auch. Mit Eiswürfeln und Zitrone. Und Strohhalm.
Tag- oder Nachtarbeiter?
Dark Days, Bright Nights. So war es lange Zeit, mittlerweile hängts von der Tagesform ab. Ich kann auch tagsüber kreativ arbeiten, wobei die frischen Ideen in den Momenten kommen, in denen ich sie nicht erwarte.
Wer oder was sind Deine Vorbilder?
Allmächtige Vorbilder gibt’s nicht. Ich hab gestalterische, musikalische und menschliche Vorbilder. Vorbild-Potenzial hat grundsätzlich jeder, der eine Vision hat und diese kreativ umzusetzen weiß, ohne dabei moralische und soziale Aspekte aus den Augen zu verlieren.
Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden?
Diamanten sind das Blut des schwarzen Mannes. Und, ich will endlich Sommer. Also, wat ist jetzt?!
Ich hab zu danken Daniel…jo Sommer macht grad Pause. Die Flimmerkiste hat mir aber geflüstert, dass es Mittwoch weiter geht