Interview mit svenh

 mit svenh
Alles was Du schon immer über einen Designer wissen wolltest.

Abt-list
Sven Hornscheidt
kunstschacht.de

Designs
Template_shirt_front-thumb
Hero-thumb
Chimaera-thumb
Arachnophobia-thumb
City_battle-thumb
Emo_front-thumb
Na_det-thumb
Lotus-thumb
Circus1-thumb
Vik_det-thumb
Oldschool_2-thumb
Uwl-thumb
Abtcity_d-thumb
Tombvader-thumb
Bnd1-thumb
Atlantisguys_1-thumb
Cow-thumb
Bt2-thumb
Supergeek1-thumb
Nil_h-thumb
Hsh1-thumb
Pirates__1-thumb
Uwl2_1-thumb
Zombie-thumb
Pam_2-thumb
Raider-thumb
Bad_day-thumb
Dawn1-thumb
Perlen1-thumb
Zoo0-thumb
Epic1-thumb
Eye1-thumb
Art2-thumb
Granny2-thumb
Baroque1-thumb
Guru1-thumb
Mate1-thumb
Savethelove1-thumb
Pooniverse1-thumb
Silence_1-thumb
Ymczombie2-thumb
Mm1-thumb
K2-thumb
Sheepwolf2-thumb
Love-eats-you_1-thumb
Sissy1-thumb
Kids-thumb
150000000bc-thumb
Poonicorn_1-thumb
Tutankhin-2-thumb
Rebirth-thumb
Fat-thumb

Hallo, Sven. Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?
Hallo, gezeichnet habe ich eigentlich schon, seit ich denken kann. Als kleiner Junge habe ich erst Comic Figuren nachgezeichnet , dann, wie es oft weitergeht, realistisches Zeugs mit schönen Schattenwürfen etc und als Jugendlicher und später in meinem Kommunikationsdesign - Studium wurde ich dann freier und habe gelernt zu reduzieren. Inzwischen ist auch das Logodesign ein großer Schwerpunkt in meiner Arbeit, was ja auch viel mit Reduzierung zu tun hat.


Eine kurze Erläuterung Deines Motivs für ABT:
Das ist eigentlich eine Zeichnung, die ich diesen Mai am Strand auf Formenterra gemacht habe. Heißer Sand und Mehrrauschen reichten da als Inspiration. Und da ich geschlossene, in sich geschwungene Formen mag, wurde es dann abends beim Fisch grillen abgerundet ;-)


Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.
Ich lebe und arbeite in Velbert (nah bei Düsseldorf). Vor knapp 2 Jahren habe ich mich als Grafik Designer im eigenen Büro selbstständig gemacht, nachdem ich einen Pitch um das Erscheinungsbild einer Stadt gewonnen habe. Bin aber momentan noch Einzelkämpfer. Das Zeichnen nimmt momentan eher einen kleineren Teil der Arbeit ein, wobei sich das bald intensivieren wird, da ich gerade mit einem Grußkartenverlag an einer Kartenserie arbeite. Da stehen wohl die ein oder anderen Nachtschichten an, aber es tut gut, zu zeichnen.



Was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Meinen großen Zukunftsplan/Traum habe ich mit meinem Büro schon angefangen zu verwirklichen, den gilt es weiter auszubauen. Es ist toll, sein eigener Herr zus ein, bringt aber auch die ein oder andere schlaflose Nacht.


Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?
Vor allem viel mit der Hand zeichnen und viel ausprobieren – nicht immer das fertige Ergebnis vor Augen haben. Computer sind zwar ein wichtiges Werkzeug, aber mit der Hand bleibt man mit dem Material und seinen Ideen verbunden. Man sollte viel zeichnen und sich ständig versuchen zu verbessern. Ein Praktikum in einer Werbeagentur kann da nicht schaden. Wichtig ist, immer am Puls der Zeit zu sein, seine Wurzeln aber nicht zu vergessen. Das ist manchmal ein Spagat, aber man sollte sich nie verbiegen.


MAC oder PC? Und warum?
Seit ich meinen ersten Mac hatte, hab ich eigentlich keinen PC mehr benutzt. Es funktioniert beim Mac einfach alles so, wie man es will.


Spielst Du Videospiele?
Mir bleibt dazu meist nur am Wochenende Zeit, daher eher selten, dann aber mal gerne.


Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast?
Da kann ich mich gar nicht so richtig festlegen. Die schönste Erfahrung für mich persönlich war ein Lehrauftrag im Fach Corporate Design 2 Jahre nach meinem Abschluss, da es mir Spaß gemacht hat, mit Studenten zu arbeiten, zumal ich selber nicht viel älter war und es ein sehr schöner Austausch war, von dem ich auch profitiert habe. Das erste große Projekt war eigentlich, einer Stadt ein neues Logo und Erscheinungsbild zu verpassen. Es ist schön auf den Straßen oft seinem geistigen Werk zu begegnen, auch wenn es eher eine kleine Stadt ist, aber das macht schon stolz.


Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen?
Ich mache gerne Musik. Zwar eher freie Sessions mit Freunden, aber da entspanne ich ungemein am Schlagzeug. Sportlich betätige ich mich natürlich auch, um die viele Arbeit am Computer auszugleichen


Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?
Momentan eher nicht, aber wenn, wäre die erste Stadt, die mir einfällt, Stockholm.  Die weiten Ziele kann man sich eher für Urlaubsreisen aussuchen.


Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an?
ABT ist momentan schon ein großer Favorit, da guck ich immer, was sich so an neuen Ideen bewegt. Und habe das Gefühl, dass es eine eher familiäre Community ist (vielleicht liegt es auch an der räumlichen Nähe nach Düsseldorf, wo ich auch mal gearbeit habe). Ansonsten bin ich beruflich viel im Netz, da man als Designer auch viel Recherchieren muss.


Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?
Da habe ich eigentlich viele. Als Kind natürlich Walt Disney, was auch ein bisschen meine kinderbuchartigen Illustrationen beeinflusst. Im Designbereich David Carson, Vaughan Oliver und ein paar aktuelle Kollegen. Eigentlich gibt es etliche aktuelle Künstler und Designer, die begeistern.


Was ist Dein Lieblingsfilm?
Gibt es eigentlich keinen. Ein altes Kindheitslaster ist da „Krieg der Sterne“ und „Indiana Jones“. Zumindest bis bei zweiterem die Außerirdischen ins Spiel kamen ;-)


Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?
Meistens entwickelt sich bei mir alles während der Arbeit. Natürlich mache ich mir oft Scribbels, aber der Gedankenblitz muss halt da sein, sei es bei der Arbeit, auf dem Klo oder im Bett.


Kaffee oder Cola?
Beides und das leider nicht zu knapp ;-)


Tag- oder Nachtarbeiter?
Eigentlich eher Nacht, aber da meine Kunden nachts schlafen und tagsüber anrufen, habe ich mich da angepasst.


Wer oder was sind Deine Vorbilder?
Kreative Nachwuchsdesigner und aktuelle Designer, ändern sich ständig.


Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden?
Durch ABT bin ich wieder öffter zum zeichnen gekommen und hab mir trotz Stress die Zeit auch genommen, was mir gut tut. Habe durch die werbliche Arbeit meine Wurzeln etwas vernachlässigt, daher empfinde ich das Teilnehmen am Contest auch als eine Art Weiterbildung, die mir unabhängig vom Ergebnis viel bringt, dafür ein kleines Dankeschön ?

Wow. Danke Sven. Weiterhin viel Erfolg in  unserer  kleinen Familie. :-)

Cheers, Andre