Interview mit Attila | mit Attila |
Alles was Du schon immer über einen Designer wissen wolltest.
Attila Szamosi www.peachbeach.de Designs |
Hallo Attila! Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet? Ich habe schon immer gezeichnet und mich irgendwie kreativ ausgelebt und durch ein Schulpraktikum in der 11. bei einem Designbüro endgültig beschlossen Grafikdesigner zu werden. Nach Abi und Zivi habe ich zwei Praktika bei Designfirmen in Berlin gemacht und dann angefangen Kommunikationsdesign zu studieren. Das mache ich aktuell immer noch im 5. Semester. Eine kurze Erläuterung Deines Motivs für ABT: Ich zeichne gerne witzige Gestalten. Diese vier Jungs empfand ich als besonders liebenswürdig und funky und so habe ich sie auf einem Shirt sehen wollen. Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte. Ich wohne in Berlin, studiere Design und arbeite nebenbei an unterschiedlichen Designprojekten. Es handelt sich dabei um eine gesunde Mischung aus Kommerzaufträgen und eigenen, freien Arbeiten. Ich male aber auch ganz gern mal. Was sind Deine Pläne für die Zukunft? Bald das Diplom machen, dann mit unserem Designkollektiv PEACHBEACH durchstarten :-) Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte? Viel zeichnen, aber die Welt auch aus anderen Blickwinkeln sehen, die Perspektive wechseln und nebenbei die gängigen Designprogramme lernen, damit die komplexen Funktionen der Kreativität keine Schranken setzen. MAC oder PC? Und warum? Ich habe einen Mac. Mein PC-Laptop ist kaputtgegangen, da habe ich mir einfach einen Maclaptop gekauft weil ich den Umgang ergnomischer und effizienter finde. Inzwischen habe ich auch dauernd mit dem Mac Probleme. Computer sind so oder so unzuverlässige Kameradenschweine, egal ob Mac oder PC... Spielst Du Videospiele? Nein Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast? Gerade komme ich aus einem netten Club, dessen Innenwände wir diese Woche gestalten. Das gefällt mir bis jetzt schon ganz gut! Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen? Man kann es kaum glauben, aber ich mache kaum etwas anderes als mich in irgendeiner Art und Weise mit Design, illustration oder Kunst zu beschäftigen. Um mich ab und zu abzulenken feiere ich gern... Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo? Mich würde Budapest reizen. Zum einen ist es meine Geburtsstadt, zum anderen sehe ich durch den EU-Beitritt auch ein wachsendes Interesse an Design in Ungarn. Außerdem ist die Undergroundmusikszene dort der Hammer! Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an? Ich checke E-Mail, und treibe mich in dem ein oder anderem Forum herum. Mit Freunden chatte ich auch per Messenger. Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt? Ganz früher wollte ich Disneyzeichner werden. Als Teeni habe ich die franco-belgischen Comics von Franquin und Co kennen- und schätzengelernt. Fortan wollte ich also Comiczeichner werden. Dann, Jahre später, habe ich, nicht wie viele meiner Freunde Graffiti kennengelernt, sondern direkt das Grafikdesign. Total faszinierend empfand ich damals die beiden BüroDestruct Bände sovie den Kram von F. Chalet. Mein Interesse an Graffiti und Streetart, inzwischen sehr groß, ist erst in den letzen 4 Jahren so gewachsen, durch meinen Umzug vom Dorf nach Berlin :-) Dieses neue Feld hat mich aber auch sehr beeinflusst, weil seine Faszination schon enorm ist! Was ist Dein Lieblingsfilm? Blow, der Doors Film, Der Zufall möglicherweise, Chihiros Reise ins Zauberland und ach ja, mein Lieblingsfilm ist mädchenhafterweise AMELIE!! Alle Menschen sollten so sein wie sie! Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte? Viel skizzieren, bisschen recherchieren, herumprobieren, verzweifeln, besinnen und dann zielgerichtet Ideen ausbrüten. Kaffee oder Cola? KAFFEE!!! Tag- oder Nachtarbeiter? Beides. Wer oder was sind Deine Vorbilder? Howard Marks, Craig Thompson Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden? Ich bin total müde, gehe nun ins Bett und lese weiter in "Maus" von Art Spiegelmann, kann ich euch nur empfehlen! |

