Tobi Tobsen
Designs
|
|
Hallo, Tobi. Stell Dich bitte den Leuten einmal vor. Wie hast Du deine Karriere als Designer gestartet?
Schon damals in der Schule hatte ich Spaß am Zeichnen. Meist Comics und kleinere Graffitis. Intensiviert wurde das Zeichnen und Illustrieren dann während meines Innenarchitekturstudiums in Düsseldorf. Zu dieser Zeit arbeitete ich mich auch in diverse 2D- als auch 3D-Programme ein.
Eine kurze Erläuterung Deines Motivs für ABT:
Die Idee mit der Pflanze hatte ich schon länger, weil ich absolut kein grünes Händchen hab. Und ich denke, ich bin nicht der einzige, dem reihenweise die Zimmerpflanzen verdursten. Aber das hat ja jetzt zum Glück ein Ende.
Wo wohnst Du zur Zeit? Erzähl uns etwas über Deinen derzeitigen Job und Deine Projekte.
Zurzeit wohne ich in Düsseldorf und hab mich direkt nach dem Studium in Sachen Innenarchitektur und Möbeldesign selbstständig gemacht. Nebenbei beschäftige ich mich weiterhin mit Grafik und Illustration und ergänze damit meine Entwürfe.
Was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Am liebsten würde ich demnächst mit zwei Freunden eine Bürogemeinschaft gründen um sich so noch besser auszutauschen und gemeinsam Projekte zu realisieren. Zu Dritt wären wir ein unschlagbares Team!
Was würdest Du jemandem raten, der Designer werden möchte?
An erster Stelle sollte auf jeden Fall der Spaß an der Sache stehen. Man sollte ständig seinen Horizont erweitern und offen für Neues sein. Nicht mit seinen Entwürfen im stillen Kämmerlein sitzen, sondern den Kontakt suchen und sich austauschen.
MAC oder PC? Und warum?
Bis jetzt immer PC. Wahrscheinlich aus Kostengründen und weil es die meisten Architekturprogramme nur für die PC-Plattform gibt. Aber da tut sich was und in naher Zukunft werde ich schon alleine aus Designgründen wohl zum MAC wechseln. Sieht einfach schöner aus und ist praktischer gestaltet.
Spielst Du Videospiele?
Ab und zu schon. Aber es gibt noch so viele andere, „analoge“ Dinge die mir mehr Wert sind und die einen mal vom Bildschirm wegbringen. Ich fange grad an, mich für Micro-Golf zu begeistern.
Was war das grösste oder schönste Projekt an dem Du gearbeitet hast?
Ich glaube, an dem arbeite ich gerade. Ich hab mit zwei Freunden ein Küchenaccessoire entworfen, welches auf der IMM-Cologne ausgestellt wird. Vom ersten Entwurf, über das Prototyping bis hin zur PR alles mitzuerleben ist schon sehr interessant. Aber mal sehn, was die Zukunft noch so bringt.
Welche Hobbies hast Du außer Lesen, Reiten und Schwimmen?
Snowboarden. Aber aus klimatechnischen Gründen bald wohl eher Sandboarden.
Würdest Du gerne im Ausland arbeiten? Wenn ja, wo?
Wenn, dann würde es mich wohl nach Holland ziehen, weil die Menschen dort ein viel sensibleres Design- und Architekturverständnis haben als hierzulande. Aber momentan gefällts mir hier noch ganz gut.
Bist Du viel im Netz unterwegs? Was schaust Du Dir jeden Tag an?
Im Netz bin ich ständig. Neuste Trends beobachten, Nachrichten lesen, etc.
Wo sind Deine Roots? Was hat Deinen Stil geprägt?
Ich denke meine Umwelt prägt mich täglich aufs Neue. Stile kommen und gehen, vermischen sich miteinander…
Was ist Dein Lieblingsfilm?
Fear and Loathing in Las Vegas, Filme von Tim Burton, da gibt’s noch ettliche, die ich mir immer mal wieder gerne ansehe.
Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsprozess? Hast Du eine bestimmte Herangehensweise an Projekte?
Viele Ideen entstehen so zwischendurch, die dann mittels kleiner Skizzen festgehalten werden oder ich schreibe sie mir einfach auf. Meist setze ich mich dann recht schnell an den Rechner und Entwerfe mit meinem Grafiktablett oder konstruiere im CAD-Programm. Oft entstehen dabei Ansätze für andere Projekte welche dann plötzlich in den Vordergrund rücken. Ich arbeite immer an mehreren Projekten gleichzeitig, weil jedes vom anderen profitiert.
Kaffee oder Cola?
Auf jeden Fall Kaffee!
Tag- oder Nachtarbeiter?
Am liebsten arbeite ich nachts, weil dann keine Telefone klingeln oder draußen gehupt wird.
Wer oder was sind Deine Vorbilder?
Ich bewundere Künstler wie Joshua M. Smith (alias Hydro74), Matze Lenz und Myriam Gämperli (alias Mizzo) für ihre wunderschönen, verspielten und fließenden Grafiken. Aber auch Dieter Rahms und Walter Gropius für ihre schlichte, funktionale Genialität.
Abschliessende Worte!? Willst Du noch was loswerden?
Ich danke meiner Freundin Steffi für ihre schier unerschöpfliche Geduld mit mir und meiner Arbeit. Und meinen Freunden, die mich täglich umgeben und unterstützen.
|